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Weltgebetstag 2020: Mehr Gerechtigkeit für Frauen in Simbabwe

Über Länder und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag. In diesem Jahr haben die Frauen aus dem Weltgebetstag-Komitee in Simbabwe das Leitwort: "Steh auf, nimm deine Matte und geh" ausgewählt.

Das ökumenische Team aus Burgholzhausen empfing die Besucher in der katholischen Kirche mit rhythmischer Musik, flotten Liedern und Gebeten. Es wurden Briefe von Frauen und Mädchen aus Simbabwe vorgetragen, in denen diese über ihr schweres Leben in Beruf und Familie berichteten.

Offiziell garantiert Simbabwes Verfassung die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Dennoch dominieren vor allem auf dem Land noch immer Polygamie, Zwangsverheiratung und Diskriminierungen. Viele Organisationen kämpfen für die Rechte der Frauen und für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände. Sie haben allerdings noch einen langen und steinigen Weg vor sich.

Nach dem Gottesdienst gab es einen informativen Kurzvortrag über Simbabwe. Anschließend traf man sich zum gemeinsamen Abendessen mit landestypischen Speisen, die vom ökumenischen Team wieder mit viel Liebe nach Rezepten aus Simbabwe vorbereitet wurden.

Thea Münch

Bericht vom Weltgebetstag 2019

Alle Jahre wieder am ersten Freitag im März feiern wir den Weltgebetstag der Frauen. Wie in den Vorjahren traf sich das Vorbereitungsteam, bestehend aus Frauen der evangelischen und katholischen Gemeinden Burgholzhausens, um den Gottesdienst am 1. März 2019 vorzubereiten.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstags stand Slowenien, eines der kleinsten und jüngsten Länder Europas. Der Gottesdienst stand unter dem Motto "Kommt, alles ist bereit!"

Die ersten Vorbereitungstreffen fanden bereits im Februar statt. Mit großer Spannung hört man dann zum ersten Mal die neuen Lieder des vorgegebenen Gottesdienstes. Das Einstudieren ist immer eine kleine Herausforderung, aber dank unserer hervorragenden Musikerinnen werden die neuen Lieder schnell eingängig und am Ende bleibt bei jedem von uns ein Ohrwurm übrig.

Am 1. März 2019 pünktlich um 19.00 Uhr starteten wir mit dem Gottesdienst in der evangelischen Kirche Burgholzhausen, die mit der Flagge Sloweniens geschmückt war. Leider wurde unser Team durch Krankheit ein wenig dezimiert, aber mit Hilfe der gesangsstarken Gottesdienstbesucher feierten wir einen stimmungsvollen Gottesdienst.

Wie in all den Jahren zuvor, schloss sich an den Gottesdienst ein gemütliches Zusammensein im evangelischen Gemeindehaus an. Dort war schon alles vorbereitet für ein gemeinsames Mahl mit Speisen nach slowenischen Rezepten. Doch vor der Stärkung des leiblichen Wohls gab es zunächst geistige Nahrung. Traditionell hat Beate Trilse wieder einen interessanten und spannenden Vortrag über Land und Leute Sloweniens zusammengestellt, der mit wunderschönen Bildern dieses Landes untermalt wurde.

Und dann hieß es: "Das Büffet ist eröffnet!" Der Tisch war reicht gedeckt mit Gulaschsuppe, Sauerkraut-Bohnen-Eintopf, Buchweizen-Grütze mit Pilzen, Hühnchengulasch und Gurke mit Buttermilch. Als Nachtisch wurde eine Potica mit Nussfüllung, Blätterteigschnitten und weitere Leckereien serviert. Lange saß man bei guten Gesprächen und Rotwein zusammen. Als krönenden Abschluss wurde noch ein slowenischer Slibowitz kredenzt und keiner ging am Ende hungrig nach Hause.

Das Vorbereiten, das gemeinsame Gottesdienst feiern und der wunderschöne Abschluss mit Stärkung für Leib, Geist und Seele hat uns allen wieder sehr viel Freude gemacht und wir freuen uns schon auf den nächsten Weltgebetstag, der 2020 von den Frauen aus Zimbabwe vorbereitet wird.

Marlis Graf-Herr

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