Menu
Menü
X

Neues Angebot für Kinder: KinderKircheBurgholzhausen

Die Gemeinde wird ein ganzes Stück jünger. Im Juli startet ein neu ins Leben gerufener Kindergottesdienst, initiiert von vier engagierten Frauen aus Burgholzhausen. Unter der Leitung von Katja Wagenführer, Ute Morgner, Sabrina Gomes und Stefanie Alt sowie mitUnterstützung von Pfarrerin Gundula Guist wird er einmal im Monat, immer samstags stattfinden. Einen schönen Namen gibt es für den Kindergottesdienst auch schon, nämlich Kinderkirche Burgholzhausen, kurz KiKiBu.

"Ich komme aus einer lebendigen Gemeinde aus Frankfurt, das war ein tolles Miteinander in der Kirche und die Kinder haben bei den Kindergottesdiensten gerne mitgemacht", beschreibt Wagenführer ihre Erfahrungen und gesteht: "Das habe ich hier vermisst."

Ihren Mitstreiterinnen gehe es ähnlich. Auch sie sind vor wenigen Jahren nach Burgholzhausen gezogen, haben Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter und wünschen sich, die Gemeinde aufzupeppen und den Kindern eine Möglichkeit zu geben, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen.

Und natürlich stießen die vier Initiatorinnen auf offene Ohren bei Pfarrerin Gundula Guist und dem Kirchenvorstand, sodass das Vorhaben rasch in die Tat umgesetzt wird: Am 16. Juli findet die erste "Kinderkirche" statt.

Doch was motiviert sie dazu? "Für mich ist der Glaube ein Wegweiser, er fängt mich auf und gibt mir Kraft." Der Glauben sei zugleich Inspirationsquelle, Trostspender und "stiller, aber treuer Gefährte", beschreibt Wagenführer. Und eben das möchten sie den Kindern vermitteln, ihnen ein Gefühl für den Glauben mitgeben, der ihnen als Stütze für ihren weiteren Weg dienen und ihnen innere Stabilität geben kann: "Wir möchten den Kindern spielerisch die Glaubensgrundsätze vorstellen."

Eine Kerze, so stellt sich Wagenführer vor, könnte entzündet werden, um die Anwesenheit Gottes im Raum zu symbolisieren. Biblische Geschichten, gemeinsames Lesen, Singen, Spielen und Basteln je nach Jahreszeit werden die eineinhalb Stunden vermutlich im Nu vorübergehenlassen. Den Glauben, so die Kernidee, mit Spaß verbinden, dabei gehe es auch um die Gemeinschaft und das Wissen darum, dass Gott jedes Kind liebe und trage, ergänzt Wagenführer.

"Jedem Kind steht die Tür offen", betonte die Mutter zweier Söhne, egal ob das Kind getauft oder einem anderen Glauben angehört, "alle Kinder bekommen hier die Möglichkeit, etwas über Gott zu erfahren", so das Ziel. Der Kindergottesdienst richtet sich an ältere Kindergartenkinder, von etwa vier oder fünf Jahren, die ohne Eltern in der Obhut der Leiterinnen und der Pfarrerin bleiben sowie an Grundschulkinder. Einen weiteren Wunsch formulierte Wagenführer: "Vielleicht kann man die Konfirmanden mit einbeziehen", vielleicht haben sie Freude an der Arbeit mit jüngeren Kindern, eine schöne runde Sache wäre das.

Olivera Gligoric-Fürer

top